Von Kunden werde ich öfters gefragt, welche Einstellungen sich bei Flash-Videos auf die Ladezeit beim Betrachter im Internet auswirken. Manch einer denkt, je größer das Video auf der Webseite, desto größer wäre auch die Datei - und desto weniger Besucher können das Video ruckelfrei genießen.

Dem ist aber nicht so. Flash ist ein auf Vektorgrafiken basierendes Dateiformat: zeigt man Vektorgrafiken doppelt so groß auf einer Webseite an, nehmen sie immer noch den gleichen Speicherplatz ein.

Für die Darstellungsqualität bei Flash-Filmen ist einzig die einstellbare Datenrate entscheidend. Ich empfehle derzeit eine Datenrate von 700 KBit/s. Damit können die allermeisten Internetsurfer mit einer DSL-1000-Verbindung den Film ruckelfrei sehen.

Sofern es sich nicht um ein Musikvideo handelt, sollte der Ton außerdem auf mono eingestellt werden. So bleibt etwas mehr von der Datenrate für die Videobilder übrig, so dass die Qualität des Videos verbessert wird.

Ob ein Film auf der Webseite ruckelt oder nicht, hängt allerdings auch vom eingesetzten Webserver ab, der sollte natürlich schnell genug sein - gerade bei mehreren gleichzeitigen Zugriffen kann es sonst zu Ladepausen kommen.

Und wer noch Quicktime- oder Windows-Media-Player-Filme auf seiner Webseite anzeigt, sollte diese besser schnell in Flash-Filme konvertieren - andere Formate können nämlich von deutlich weniger Internetsurfern ohne lästiges Nachladen eines Plugins angesehen werden. Darum nutzen auch alle mir bekannten Videoportale (wie YouTube und MyVideo) das Flash-Format. Die Firma Adobe wirbt damit, 98% aller Internet-Surfer hätten das dafür nötige Plugin bereits in ihrem Browser installiert.

Wer die Umwandlung nicht selbst machen möchte, dem biete ich dies auch als Mini-Dienstleistung an: Konvertierung in Flash.

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