Archiveinträge für 22. Januar 2008
Dienstag, 22. Januar 2008
Unser Gehirn denkt in Bildern
Können Sie diesen Text hier lesen?

Geht doch ganz gut, oder? Die Buchstaben sind zwar verdreht, aber zumindest der jeweils erste und letzte im Wort sind korrekt - dadurch kann unser Gehirn die Wörter sehr schnell richtig zusammensetzen. Das liegt daran, dass wir sehr bildlich denken und die verwendeten Wörter natürlich schon viele tausend Mal gesehen haben.
Auch bei der Videoproduktion von Werbe- und Imagefilmen wird diese menschliche Eigenart berücksichtigt. Damit unser Gehirn eine Filmszene im Bruchteil einer Sekunde wahrnehmen und verstehen kann, sollte sie zum einen möglichst vertraut erscheinen und zum anderen nicht zu kompliziert. Je einfacher und klarer die Formen im Bild zu erkennen sind und je harmonischer die generelle Bild-Aufteilung erfolgt (Stichwort: “Goldener Schnitt“), desto besser und schneller kann unser Gehirn den Film verarbeiten.

