Archive für Februar 2008

Donnerstag, 28. Februar 2008

Online-Shop mit interaktiven Produktvideos

Beim Online-Shop KnickerPicker können Kunden verschiedene Dessous von drei verschiedenen Models virtuell anprobieren lassen (sympathisch: auch eine etwas “normaler” gebaute Frau ist dabei).

Das Konzept überzeugt, die Bedienung ist kinderleicht: das gewünschte Dessous und eines der Models auswählen und die Dame kommt ins Bild spaziert. Anschließend kann das Model auf Wunsch für Details näher herantreten und sich in beiden Ansichten auch drehen. Die anprobierten Dessous können dann natürlich gleich in den Warenkorb übernommen werden.

Technisch gesehen ist dies nur eine Verknüpfung verschiedener Produktvideos. Die Umsetzung einer solchen Präsentation ist mit ein paar Videoaufnahmen (vor einem sogenannten “Greenscreen”) und etwas Flash-Programmierung kein großes Problem. Ich beschäftige mich ebenfalls gerade mit diesen interaktiven Möglichkeiten, um sie bald offiziell als Dienstleistung anbieten zu können.

Dessous im Online-Shop zum virtuellen Anprobieren


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Montag, 25. Februar 2008

Online-Shops setzen auf Web-TV

Die großen Katalogversender und Online-Shops setzen auf die gezielte Kundenansprache per Web-TV. So gibt es bei Tchibo jede Woche eine ausführliche Produktvorstellung der aktuellen “Tchibo Welt”. Leider ist der Link zum Web-TV-Beitrag etwas schwer zu finden (rechts an der Seite mitten zwischen den anderen Links).

Die reine Produktshow ist mit knapp neun Minuten meiner Meinung nach auch deutlich zu lang geraten. Wer soll sich das ansehen? Am Internet-Bildschirm sitzt man nunmal nicht so gemütlich wie auf der Couch und ist auch mehr Abwechslung gewohnt. Eine lange Moderation ist hier etwas fehl am Platz.

Sehr vorbildlich präsentiert sich dagegen Neckermann-TV. Die Beiträge sind übersichtlich nach Themen geordnet, jedes Thema besteht aus mehreren Beiträgen in TV-Qualität - meistens 1-2 Minuten lang, maximal 3-4 Minuten. Das ist Web-TV: abwechslungsreiche Kamera-Einstellungen, schneller Schnitt und eine teilweise recht witzige Videogestaltung animieren zum Weitergucken. Die Werbung bleibt dabei immer etwas im Hintergrund, keines der Filmchen erinnert an eine Verkaufsshow.

Merkwürdig nur, dass ich bei Neckermann.de keinen Link zu diesem hervorragenden Web-TV-Programm finden kann?

Neckermann-TV - Webvideos in Online Shops


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Donnerstag, 21. Februar 2008

Statistiken für die eigene Webseite

In den letzten Wochen habe ich intensiv nach Software und externen Diensten gesucht, die mir mehr Informationen über meine Besucher zeigen können. Von dem schicken kostenlosen Besucherzähler 4stats.de habe ich ja bereits berichtet. 4stats bleibt auch nach meiner Recherche für mich die beste Schnell-Übersicht! Ich habe kein einziges Produkt gefunden, das so übersichtlich alles wichtige auf einer Seite zeigt.

Für weiterreichende Statistiken ist meine Nummer 1 nun Google Analytics. Dieser kostenlose Dienst hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessern können (zunächst war es noch ziemlich unübersichtlich). Hier loggt man sich nicht unbedingt täglich ein, weil die Übersicht meiner Meinung nach immer noch nicht optimal ist. Aber für Optimierungs-Arbeiten ist es wunderbar.

Es werden z.B. ALLE Referer (Webseiten, die Besucher auf meine Seite geschickt haben) und ALLE jemals eingegebenen Keywords in den Suchmaschinen für die eigene Webseite getrackt und dauerhaft gespeichert. Bei 4stats geschieht dies nur für die letzten 100 Besucher, was davor war, wird überschrieben.

Diese Informationen sind sehr wertvoll! Jetzt kann ich sehen, dass ein von mir veröffentlichter Artikel auf einer anderen Webseite doch ein wenig Besucher bringt (dies war bei 4stats untergegangen) und ich sehe langfristiger, welche Keywords mir das meiste bringen.

Außerdem sehr hilfreich: wieviel Prozent Aussteiger gibt es auf jeder einzelnen Seite - also wie viele Besucher verlassen die Webseite, nachdem sie eine bestimmte Seite bei mir gesehen haben. Dann könnte man etwas an
der Seite verändern und schauen, ob die Besucher jetzt eher erhalten bleiben.

Oder: wie viele Seiten sehen sich die Besucher bei mir im Schnitt an, die mich z.B. über “videoproduktion” bei Google gefunden haben. Im Vergleich dazu vielleicht die durchschnittliche Seitenzahl pro Besucher, die über eine
andere Webseite zu mir gekommen sind.

Auch die Verweildauer pro Besucher macht jetzt Sinn: nicht für alle Besucher zusammen (das erlaubt kaum irgendwelche Erkenntnisse), sondern in Bereiche aufgeteilt. So kann ich sehen, dass Besucher, die über ein bestimmtes Keyword bei Google zu mir gekommen sind, im Durchschnitt viel länger bleiben als Besucher über ein anderes Keyword.

Was Google mit diesem kostenlosen Dienst auch erreichen möchte, ist die Erkenntnis, dass Besucher, die über Google AdWords zu mir gekommen sind, immer noch die höchste Qualität haben: sie bleiben am längsten und schauen sich die meisten Unterseiten an.


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Samstag, 16. Februar 2008

Beispiel für ein Bewerbungsvideo

Vor einigen Tagen haben Ralf und ich ein Bewerbungsvideo gedreht, das auf dem neuen Bewerbungsportal Absolventenvideo.de veröffentlicht wurde.

Wichtig war uns dabei, dass das Video in kleinere Untersegmente unterteilt ist, damit der Bewerber nicht alles in einem Stück erzählen muss - das klappt nämlich bei fast niemandem. So konnten wir uns jeweils auf einen Bereich konzentrieren und diesen immer mehrmals wiederholen, bis die Aufnahmen gut waren.

Zu professionell sollte so eine Ansprache vor der Kamera übrigens auch nicht sein - außer natürlich, es handelt sich um die Bewerbung als Sprecher oder Schauspieler. Ansonsten sind vor allem Sympathie und Authentizität gefragt!

Der Personalchef kann durch ein Bewerbungsvideo einen viel besseren Einblick in die Person bekommen, als dies mit einer normalen Bewerbung möglich wäre. Im Moment ist eine solche Bewerbung noch recht außergewöhnlich und sticht dadurch aus der großen Masse deutlich heraus (= mehr Chancen für den Bewerber). In den kommenden Monaten und Jahren werden Bewerbungsvideos aber sicherlich immer normaler.

Produktion eines Bewerbungsvideos


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Freitag, 15. Februar 2008

Bewegender Werbeclip von Fleurop

Werbeclips müssen nicht immer witzig sein, um zu überzeugen. Hier ist ein sehr schön gefilmter Werbespot von Fleurop im Stil von “P.S. Ich liebe Dich”, der manch eine(n) sogar zu Tränen rühren dürfte…

Dieser Werbeclip bei YouTube


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Mittwoch, 13. Februar 2008

Die Zukunft von Webvideos

Es war einmal… ein Internet, das nur auf einfarbigem Text basierte. Bunte Bilder oder gar Webvideos gab es noch nicht, noch nicht einmal farbige Schriften. Damals gab es nur Newsgroups-Beiträge, die man sich mit einem komisch zu bedienenden DOS-Programm herunterladen musste. Das hat ewig gedauert, da die Modems nur eine Datenübertragungsrate von z.B. 300 oder 1200 baud (= 300 bzw. 1200 Zeichen pro Sekunde) hatten. Wer erinnert sich?

Es begab sich aber zu der Zeit… dass die Internetverbindungen schneller wurden. Dann kam das “WWW” und alles wurde bunt. Die Dateiformate JPG und GIF wurden von allen damaligen Browsern unterstützt und so war eine Webseite ganz ohne Fotos oder Grafiken schnell nicht mehr wirklich vorstellbar…

Mittlerweile haben die meisten Internetuser einen schnellen DSL-Zugang. Und das nicht nur in westlichen Ländern, sondern auch in den meisten Städten der ärmeren Länder. Das Flash-Format ist mittlerweile in den Browsern von 98% aller Internetsurfern integriert. Und so wurden Webvideos langsam populär. So richtig los ging es wohl im Oktober 2006, als Google die Videoplattform YouTube für einen Milliardenbetrag übernahm. Mit einem Mal wurde erkannt, Video muss das neue Zauberwort im Internet sein.

Die Richtung ist klar: so wie Fotos auf keiner Webseite mehr wegzudenken sind, werden im Laufe der nächsten Jahre Webvideos auf dem Großteil der ernstzunehmenden Webseiten zu sehen sein. Bereits in den kommenden Monaten wird sich die Anzahl der Webvideos um ein Vielfaches erhöhen. Was für manche jetzt noch “trendy” zu sein scheint, wird bald ganz normal.

Wann starten Sie mit Ihrem eigenen Webvideo?


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Donnerstag, 7. Februar 2008

Lustiger Werbespot für Dialo (2)

Eine unserer beiden Videoproduktionen für Dialo.de habe ich hier bereits gezeigt. Hier kommt der zweite Werbeclip, der nun auch zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Bei Dialo.de können Testberichte und Bewertungen über Händler, Handwerker und Dienst­leister geschrieben werden - natürlich auch über Freizeit-Locations wie z.B. die Kneipen in einer Stadt.

Bei diesem Werbeclip testen zwei Personen ausgiebig die Qualität des (natürlich immer gleichen) Flaschenbieres in Münsters Kneipen. Dabei gehen sie sehr gewissenhaft vor… Es spielen mit: Ralf Neureuter und “Ekki” (Ekkehard Kurz) von der Band Starlight Excess. Kamera, Musik und Schnitt kamen von mir.

Das Filmen in Münsters Kneipen war nicht ganz unproblematisch, da an diesem Tag ein Fussballspiel übertragen wurde und somit die Kneipen (trotz des Feiertages) ziemlich überfüllt (und laut) waren. Nur mit Hilfe von Funkmikros konnten wir die Stimmen unserer Schauspieler noch gut einfangen.

Witziger Werbeclip für Dialo


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Samstag, 2. Februar 2008

Wie ein Soundeffekt entsteht

Bei Wolfgang-TV, Folge 12 fehlte im Schnitt ein wichtiger Soundeffekt: das “Eintreten” der Glastür. Natürlich haben wir die Tür nicht wirklich eingetreten, sondern dies nur simuliert. Anschließend ein Schwenk auf die demolierte Tür und die Illusion ist perfekt.

Leider hatten wir beim Drehen vergessen, einen passenden Sound hierfür aufzunehmen. Beim Schneiden zu Hause musste ich mir etwas einfallen lassen. Wie hört sich eine Glastür denn an, wenn man gegen sie tritt, und sie ist danach nur leicht verzogen, aber noch nicht zersplittert?

Also habe ich in meiner Wohnung verschiedene Klänge aufgenommen, hauptsächlich von der Kleiderschrank- und Terassen-Tür. Aneinandergereiht hören die sich so an: Sounds von verschiedenen Türen

Hört sich noch nicht sonderlich passend an, oder? Die gleichen Sounds im Schnittprogramm auf 12 Spuren arrangiert, also quasi gleichzeitig abgespielt, passt schon viel besser: fertiger Soundeffekt.

Und so sieht dann die fertige Szene aus:

 Soundeffekt Wolfgang-TV


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Freitag, 1. Februar 2008

Videoproduktion für Schwarzkopf

Endlich ist auch unser Werbeclip für Schwarzkopf/Henkel freigegeben, den Ralf und ich vor einiger Zeit gedreht haben. Auf den Videoportalen wird er in einer gekürzten Version zu sehen sein, hier in meinem Blog darf ich aber auch die längere Version zeigen - also sozusagen der Director’s Cut

Die Schauspieler sind Tilman Rademacher und Sonja Schrapp (die auch bei Münsters Improvisationstheater “Impro 005” mitspielt). Der Sprecher ist ebenfalls Tilman und soll ein wenig an den Stil einer Kindersendung erinnern. Nur das “Häää?” auf der Couch hatte mir noch gefehlt, das musste ich nachher von mir selbst aufnehmen. Merkt man nicht, oder? ;-)

Videoproduktion für Schwarzkopf / Henkel


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